Freedom for Tibet ?

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von sweetpanda » 02.07.2015, 06:46

Es liegt auch ein wenig daran, dass wir häufig glauben, dass der Schwächere, der Unterlegene immer der "Gute" ist. Der Sieger im gesellschaftlichen Ringen ist immer der Böse.

https://www.youtube.com/watch?v=0OBkWJw_zUU

Ok der Film ist eines "dunklen" Ursprungs und die Bildqualität ist eher schwach, doch sieht man immerhin eine Himmelbestattung. Die herrschenden Sozialstrukturen werden deutlich erfasst.
Stimme und Wortwahl ist eher nicht mehr "zeitgemäß", der Herrenmensch war halt auf Expedition, aber es gibt keine andere Doku auf Deutsch, die das alte Tibet so deutlich zeigt.
Natürlich ist es gut, dass diese Theokratie weg ist, doch halte ich es für einen Irrglauben, dass es China gleichsam als Akt der reiner Menschenliebe gemacht habe.
Dann müssen wir die europäische Kolonialgeschichte auch loben, die aztekische Kultur hatte Menschenopfer als einen wesentlichen Bestandteil und der innerafrikanisch arabische Sklavenhandel wurde erst durch Europäer abgeschafft.

Was ich mir bei einer Gesellschaft die auf induzierte Ängste und einer Gruselreligion fußt Frage, hat sich die Spitze ganz bewusst dieses perfide Model ausgedacht ohne selbst daran zu glauben oder schliddert eine Gesellschaft gemeinsam in so eine Scheiße?

Ich glaube aber auch nicht, dass der Dalai Lama oder die alten Adligen wieder ihr Knechtschaftssystem einführen können, sie wissen genau, dass dies in Zeiten der kritischen Weltöffentlichkeit nicht mehr geht.
Dennoch tragen sehr viele Tibeter immer noch ein Foto des Dalai Lama bei sich.
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so trübsinnig machen.“

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von sweetpanda » 02.07.2015, 06:46

.
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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von enrigo » 02.07.2015, 07:51

Es gibt immer wieder "Vereinsmeier" in jedem Hühnerzüchter Verein die regieren wie ein Diktator. Nichts anderes bei den Religionen etc. Die Religionen sind Herrschaftsinstrumente, bei denen die Beherrschten mit allen Drohungen gegängelt werden um sie gefügig zu machen und fast Alle machen mit. Siehe auch den europäischen Kulturkreis und die Inquisition.
Heiligenbildchen werden auch noch verteilt und es gibt soviel Gläubige auch bei den "aufgeklärten Christen" die dann sagen, dass ihre Religion dies oder jenes nicht erlaube etc.

Wie toll ist es dann, diese mental Vergewaltiger wenn sie denn weit weg sind zu irgendwas brauchbaren zu stilisieren. Aber du weißt schon, dass Himmler die Tibet Expedition losschickte um eine Verbindung zu seinen germanisch- arischen Spinnereien zu einem mystischen Kernland der Arier und sonstwas im Himalaja u Tibet zu finden.

Die europäischen Eroberer waren keinen Deut besser als ihre Vorgänger irgendwo, nur vielleicht anders. Sie brachten den Chinesen das Opium und als die damalige dortige Regierung sich weigerte, brachten sie ihre Kanonen in Stellung.
Oder in USA in einer Hand die Bibel, in der anderen die Whiskyflasche und die Rifle unterm Arm....
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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von enrigo » 02.07.2015, 07:51

Es gibt immer wieder "Vereinsmeier" in jedem Hühnerzüchter Verein die regieren wie ein Diktator. Nichts anderes bei den Religionen etc. Die Religionen sind Herrschaftsinstrumente, bei denen die Beherrschten mit allen Drohungen gegängelt werden um sie gefügig zu machen und fast Alle machen mit. Siehe auch den europäischen Kulturkreis und die Inquisition.
Heiligenbildchen werden auch noch verteilt und es gibt soviel Gläubige auch bei den "aufgeklärten Christen" die dann sagen, dass ihre Religion dies oder jenes nicht erlaube etc.

Wie toll ist es dann, diese mental Vergewaltiger wenn sie denn weit weg sind zu irgendwas brauchbaren zu stilisieren. Aber du weißt schon, dass Himmler die Tibet Expedition losschickte um eine Verbindung zu seinen germanisch- arischen Spinnereien zu einem mystischen Kernland der Arier und sonstwas im Himalaja u Tibet zu finden.

Die europäischen Eroberer waren keinen Deut besser als ihre Vorgänger irgendwo, nur vielleicht anders. Sie brachten den Chinesen das Opium und als die damalige dortige Regierung sich weigerte, brachten sie ihre Kanonen in Stellung.
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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Lars.HA » 02.07.2015, 16:49

Gerade mal in die ARTE Beiträge angeschaut.

Meine Frau kommt aus einer Provinz, in der viele Tibeter, Moslems und Han leben.
Ich habe also Hautnah das Miteinander erleben dürfen, dafür muss man nicht nach Tibet Reisen.

Wie stellt sich mir die Situation dar?

Der größte Teil der Tibeter sind Nomaden, mit keinerlei Schulbildung, keinem Verständnis für die Han, während die Han enttäuscht von den Tibetern sind, die sie als ihre Gemeinschaft zugehörig ansehen. im Gegensatz zu den Uiguren. Da vieles aus der Kultur der Han von den Tibetern stammt.

Ein großes Problem bei den Tibetern ist, dass, genauso wie bei vielen den Sinti und Roma, die nicht sesshaft durch die Lande ziehen, Schulbildung als irrelevant angesehen wird. kommt in dem ARTE Film ja auch nochmal durch.

Mein damals drei Monate alter Sohn lag mit Masern im Krankenhaus und meine Frau hat sich ein Zimmer auf der Infektionsstation mit einer Mutter von einem Tibetischen Kind geteilt. Neben dem mangelnden Besitz von Geld, war anzumerken, das diese Familie als Nomaden über etliche Schafe und Kühe verfügte, der Verkauf eines Tieres hätte für die Krankenhaus Rechnung und Medikamente gereicht. Die Infektion des Kindes war sehr schwer und die Eltern haben diskutiert, ob es sinnvoll ist ein Tier zu verkaufen, oder das Kind sterben zu lassen.

Solche Diskussionen konnte und kann man auf dem Gang sehr häufig hören.

Um die Lage zu regeln, haben sich die meisten Tibeter dazu entschlossen, das Geld was sie hatten nicht für Medikamente auszugeben, sondern damit zum Tempel zu gehen und den Mönchen zu spenden und Gebete zu sprechen. Wenn sie dann durch Gott geheilt werden, dann war es Gottes Wille, stirbt es, dann wäre es auch Gottes Wille.

Diese Gottgläubigkeit, die einen an die Zeugen Jehovas erinnern mag oder an Sekten die ihre Mitglieder voll und ganz im Griff haben, ist das Wesen der Tibeter.

Keiner mag eine Theokratie, wir erinnern uns an den Geschichtsunterricht. Aber plötzlich sollen wir das alles toll bei den Tibetern finden. Der ganze Ablasshandel aus dem Mittelalter ist bei den Tibetern perfektioniert. Vollkommene Gedankenkontrolle. Wer seinen Kindern Antibiotika verwehrt, weil der Lama es so gesagt hat, da ist nichts positives zu sagen.

Goldner hat in seinem Vortrag recht, wenn er TCM und Tibetische Medizin als totalen Quatsch bezeichnet. Meine ausländischen Freunde, die auf Grund chinesischer Freunde in Kontakt mit TCM gekommen sind, nennen diese Gummibärchenmedizin. Ich nenne sie passender Placebomedizin. Schadet nicht, hat keine Nebenwirkungen und dauert länger. Die exakte Definition von Placebo.
Tibetische Medizin ist der Humbug nochmal zur Potenz. Genauso wie alles andere um Tibet. Eine reine Geldmacherei und eine absolut effektive Gedankenkontrolle. Normalerweise heißt es, der Islam hätte die effektivste Sozialkomtrolle, aber tatsächlich funktioniert das beim tibetischen Buddhismus erheblich rigoroser.
Tibet den Tibetern. Die Tibeter die ich auf der Uni in China damals kennengelernt habe, waren dort mit erheblichen Vergünstigungen, während es für die Han erheblich schwieriger war auf die gleiche Uni zu kommen. Diese Tibeter, die dann auch den Abschluss an einer Han Uni haben, kommen weiter, weil sie Zwei Sprachen beherrschen. Aber diese Kompetenz ist nicht so stark verteilt. Wem man begegnet sind diese Straßenverkäufer, die mit Ihrem Nippes versuchen die Leute abzuziehen.
Das prägt sich dann ein bei den Han. Genau wie in dem ARTE-Film, wo diese Reporterin der Tibeterin helfen will einen Job zu finden und was macht diese, kommt in ihren deppigsten Klamotten zum Vorstellungsgespräch. Sie besitzt andere Kleidung, aber nein zu diesem Termin zieht sie sich völlig unpassend an, wie es auch der Chinese bemerkt. Mit Kleidung die einblendet würde sie problemlos Jobs finden. wenn sie dann einen Job hat, bekommt sie Aufenthaltspapiere. Und ihr Sohn könnte zur Schule gehen. Aber dann besteht ja nicht mehr die Möglichkeit fiktionales höheres Einkommen zu erzielen und man müsste sie ja dann einem Han unterordnen.
Die Han fördern die Tibeter, aber Schwachsinn der stiebtet muss man nicht fördern.

Das gilt auch für die Uiguren, Türken, die für den Drogenhandel und die Diebstähle verantwortlich sind. Bei denen ist genauso die Schulbildung als irrelevant angesehen wie bei den Kulturverbesserern in Deutschland.
Mädel 18 geh heiraten, in die Küche mach Essen Putz und Halts Maul. Und dafür setzen sich unsere Gutmenschen ein? Einstimmend sind Moslems Hui oder Uiguren, genauso schnell mit dem Messer zur Hand wie es bestimmte Kulturverbesserer in Deutschland sind.
Sarazzin könnte seine Beobachtungen auch nach China legen, die Deutschen mit Han Tauschen und mit den Uiguren müsste er nicht mal die Volkgruppe tauschen, über die er negativ spricht.

Gute Nacht.

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Grufti » 02.07.2015, 20:09

Lars.HA hat geschrieben:....
总而言之
藏 und 回 sind pfui

Das ist der Eindruck, den ich von Deinem schon fast rassistischen sermonösen Erguss bekommen habe.....nur we--sent---lich kürzer ....
:roll:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Lars.HA » 03.07.2015, 00:31

Mehrere Tante meiner Frau sind Hui, bekomme da schon einiges mit.

Differenzieren bitte. Mangelnde Bildung ist ein Problem und das Mangelnde Interesse an Bildung. Das gilt egal ob für Sarrazins Kopftuchmädchen in Deutschland genauso für ungebildete Menschen in China. entweder der Clan Chef hält sie zurück, weil er seine Machtposition gefährdet sieht, oder wie bei den Tibetern, der Mönch der seine Pfünde in Gefahr sieht. Immer und immer wieder stelle ich da große Unterschiede fest.

Der Spruch sollte doch bekannt sein:" Der Fürst sagte zum Kirchemann, ich halt sie arm und du hältst sie dumm."

Armut macht kriminell. Armut und Dummheit machen sehr kriminell. Nur Bildung löst dies.

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von enrigo » 03.07.2015, 02:21

nichts desto trotz, Sarrazin ist ein Volksverhetzer. der ist kein Deut besser als die Arier Schädelvermesser in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Und nicht jede Person mit Kopftuch ist blöd. Darüber hinaus find ich unsere Toleranz gegenüber allen Glaubensrichtungen mehr als eine Art von Hinfälligkeit. Ich will meine Kinder weder von Priestern, Nonnen noch Kopftuch-Gläubigen unterrichtet sehen.

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von enrigo » 03.07.2015, 02:21

nichts desto trotz, Sarrazin ist ein Volksverhetzer. der ist kein Deut besser als die Arier Schädelvermesser in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Und nicht jede Person mit Kopftuch ist blöd. Darüber hinaus find ich unsere Toleranz gegenüber allen Glaubensrichtungen mehr als eine Art von Hinfälligkeit. Ich will meine Kinder weder von Priestern, Nonnen noch Kopftuch-Gläubigen unterrichtet sehen.

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Lars.HA » 03.07.2015, 03:07

Sorry da tust du Sarrazin Unrecht, er hat sich da zwar ein wenig vergaloppiert, die Seine Kernaussage ist aber, Bildung löst das Problem der "Kopftuchmädchen" aber das größere Problem ist Aktivierung für das Interesse der Bildung. Hier muss man sich ganz klar die Situation in Berlin anschauen, die sich zum restlichen Bundesgebiet schon erheblich unterscheidet.
Wie viele Kommilitonen türkischer Abstammung hatte ich im Gegensatz zum relativen Bevölkerungsanteil. erheblich weniger, die sind es dann leider auch wieder, die sich von Sarrazin angesprochen fühlen, obwohl sie doch genau das sind, was Sarrazin wünscht. Die die angesprochen sind, reagieren leider nicht.

Eine ähnliche Situation wie gesagt ist auch in China zu finden. Die Deutschen [Chinesen] wollen uns assimilieren .

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Suedchina » 03.07.2015, 22:10

Laogai bla bla bla

Ich habe wirklich Respekt vor Deinen chinesisch Kenntnissen.
Die sind wohl besser wie meine eigenen Deutschkenntisse.
Deswegen brauchst Du nicht alles durch die rosarote Brille sehen was China angeht.

Ja die Chinesen haben Vortritt nach Tibet gebracht.
Strom, Wasser, Abwasser, Straßen, medizinische Versorgung und auch Schulen.
aber uneigennützig war das nicht. Das war kein Hilfsprogramm für Unterdrückte sondern sie brauchten es.
sie haben auch Atombombentest in Tibet durchgeführt. Klar super das Land versaut würde ich sagen, das das auch andere Staaten getan haben ist mirbekannt.
Bildung in welcher Sprache ? Der eigenen oder Mandarin?
Und wozu braucht ein Mönch Physik Chemie oder andere Naturwissenschaften ? Wenn die Tibeter als Mönch leben wollen lass sie doch. Geht im Buthan übrigens auch , Da wird nicht das BIP gemessen sonder wie Glücklich die Menschen sind.
Wie war denn der Bildungssand der Chinesen um 1900?
Was war 1900 die Lebenserwartung von chinesen ?
Auch wir wurden in den letzten hundert Jahren älter und teilweise auch klüger.
Wenn Ich Dich und deine Kinder zwingen würde in eine dänische Schule zu gehen mit nur 2 Stunden deutsch pro Wochen würdest du auch etwas unmutig sein.
Wenn die Sonne Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/

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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Laogai » 04.07.2015, 00:47

Suedchina hat geschrieben:Bildung in welcher Sprache ? Der eigenen oder Mandarin?
Die Unterrichtssprache an Schulen in Tibet ist Tibetisch. Chinesisch wird auch gelehrt, das ist ein Unterrichtsfach. Das ist auch mit ein Grund, warum Tibeter eine geringere Punktzahl als z.B. Han-Chinesen benötigen, um an einer Universität studieren zu können.
Du hast also wenig Ahnung von Tibet.

Richtig denken kannst du auch nicht:
Suedchina hat geschrieben:Ja die Chinesen haben Vortritt nach Tibet gebracht.
Strom, Wasser, Abwasser, Straßen, medizinische Versorgung und auch Schulen.
aber uneigennützig war das nicht. Das war kein Hilfsprogramm für Unterdrückte sondern sie brauchten es. sie haben auch Atombombentest in Tibet durchgeführt.
Wenn die Chinesen Tibet einzig als Land für Rohstoffe und Atomtests betrachten würden, würden sie nicht etwa die lokale Bevölkerung unterstützen, sondern mal eben ein paar Millionen Chinesen nach Tibet schicken, damit sie die Arbeit erledigen. Ist wesentlich günstiger.
Suedchina hat geschrieben:Was war 1900 die Lebenserwartung von chinesen ?
Keine Ahnung. Aber du weißt es. Also wie hoch? Davon abgesehen sprechen wir hier von den 1950er Jahren.
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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Grufti » 04.07.2015, 01:19

Laogai hat geschrieben:
Suedchina hat geschrieben:Ja die Chinesen haben Vortritt nach Tibet gebracht.
Strom, Wasser, Abwasser, Straßen, medizinische Versorgung und auch Schulen.
aber uneigennützig war das nicht. Das war kein Hilfsprogramm für Unterdrückte sondern sie brauchten es. sie haben auch Atombombentest in Tibet durchgeführt.
Wenn die Chinesen Tibet einzig als Land für Rohstoffe und Atomtests betrachten würden, würden sie nicht etwa die lokale Bevölkerung unterstützen, sondern mal eben ein paar Millionen Chinesen nach Tibet schicken, damit sie die Arbeit erledigen. Ist wesentlich günstiger.
.
Hast Du vielleicht einen Vergleich über den Anteil von Han-Chinesen und Tibeter aus den Jahren 1950 und ca. 2010 ? :roll:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Laogai » 04.07.2015, 01:39

Grufti hat geschrieben:
Laogai hat geschrieben:Wenn die Chinesen Tibet einzig als Land für Rohstoffe und Atomtests betrachten würden, würden sie nicht etwa die lokale Bevölkerung unterstützen, sondern mal eben ein paar Millionen Chinesen nach Tibet schicken, damit sie die Arbeit erledigen. Ist wesentlich günstiger.
Hast Du vielleicht einen Vergleich über den Anteil von Han-Chinesen und Tibeter aus den Jahren 1950 und ca. 2010 ? :roll:
Habe ich nicht, aber wofür brauchst du den?

Du hast es also auch nicht verstanden :(

Es sind viele Han-Chinesen nach Tibet entsendet worden, viele auch ohne deren ausdrücklichen Willen. Aber sie wurden nicht entsendet um die Tibeter zu unterdrücken oder gar zu ersetzen.
Wenn du eine Straße bauen willst und niemanden in der Umgebung findest, der dazu in der Lage ist, dann musst du eben qualifizierte Arbeitskräfte aus anderen Regionen heran holen. Ist überall normal, in Tibet nennt sich das "Unterdrückung".
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Re: Freedom for Tibet ?

Beitrag von Grufti » 04.07.2015, 02:05

Kann ich jetzt nicht einmal nach Zahlen fragen, ohne dass wieder irgendwelche Vermutungen angestellt werden ???
denn ob Millionen Han nach Tibet geschickt werden ..oder selbst kommen. zu welchen Zwecken auch immer, da kannst auch Du nur Vermutungen anstellen....oder sitzt Du an allen kompetenten Schaltstellen im ZK oder in der Wirtschaft ??? :roll:
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