Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Tibet

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
beowulf
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Re: Freeze Tibet!

Beitrag von beowulf » 16.06.2012, 13:08

Du willst uns damit sagen das "dumme" Tibeter schneller an die Uni kommen als "kluge" Chinesen?
Was soll das fuer einen Sinn machen?
"Dumm" ist der falsche Ausdruck. Aber die Regelung hat Sinn und ich unterstütze sie. Tibeter haben einen geringeren Lebens- und Bildungsstandard als ein Han aus z.B. Shanghai. Mit dieser Regelung haben auch Tibeter eine reale Chance bei dem extremen Wettbewerb für einen Uniplatz (Gaokao) zu bestehen. Man kann das ähnlich einer Quotenregelung verstehen ala bei gleicher oder nur leicht schlechterer Quali ist z.B eine Frau / ein Mensch mit Behinderung etc. zu bevorzugen.

Peter111
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Peter111 » 16.06.2012, 13:17

ich hatte EXTRA dumm und klug in """ gefast
ich finde es auch gut wenn Bevoelkerungsschichten die eine schlechtere Schulbildung vom Staatswesen bekommen einen Moeglichkeit bekommen die UNI zu besuchen

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Luntan
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Luntan » 16.06.2012, 13:57

Peter111 hat geschrieben:
Luntan hat geschrieben:Autobahnen nach Lhasa... der hat sie wohl nicht mehr alle :mrgreen:
@ Luntan
Du bist wenn Du je in Tibet gewesen bist nie aus Lhasa raus gekommen.
Gut es ist keine Autobahn nach deutschem Vorbild aber ein Strasse auf der selbst chinesen bequem wenden koennen.
Fahre mal mit dem Auto von Lhasa nach Turpan
Ich habe die Strecke Golmud-Lhasa-Kathmandu mehrmals in verschiedenen Richtungen gefahren. Da gab es und gibt es keine Autobahnen. Zeig uns einmal ein Bild davon statt immer nur mit unqualifizierten Behauptungen aufzufallen.

aquadraht
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von aquadraht » 16.06.2012, 14:04

Peter111 hat geschrieben:
Luntan hat geschrieben:Autobahnen nach Lhasa... der hat sie wohl nicht mehr alle :mrgreen:
@ Luntan
Du bist wenn Du je in Tibet gewesen bist nie aus Lhasa raus gekommen.
Gut es ist keine Autobahn nach deutschem Vorbild aber ein Strasse auf der selbst chinesen bequem wenden koennen.
Fahre mal mit dem Auto von Lhasa nach Turpan
Was für einen Mist erzählst Du? Von Lhasa kommst Du entweder über Kashgar nach Turpan oder über Xining und Xangye. Letztere Strasse, die Hauptstrasse von Urumqi Richtung Osten, ist in der Tat streckenweise autobahnähnlich ausgebaut, die liegt aber nicht in Tibet. Und die Strassen Richtung Kashgar sind erstens nicht besonders, und zweitens kommst Du da ohne military permit gar nicht hin.

Die best ausgebauten Fernstrassen in Tibet sind der Friendship Highway nach Nepal, die Strasse Lhasa-Golmud und die Strasse Lhasa-Qamdo. Alle diese Strassen sind zweispurige, wenn auch streckenweise recht breite Landstrassen. Mehr wäre bei dem Verkehrsaufkommen und den Problemen des Geländes auch nicht vernünftig.

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von beowulf » 16.06.2012, 14:33

die eine schlechtere Schulbildung vom Staatswesen bekommen
klingt irgendwie wie ein Vorwurf. Misstrauisch blickendes Smiley hier einfügen.

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Laogai » 16.06.2012, 14:49

Peter111 hat geschrieben:ich finde es auch gut wenn Bevoelkerungsschichten die eine schlechtere Schulbildung vom Staatswesen bekommen einen Moeglichkeit bekommen die UNI zu besuchen
Na du bist ja ein ganz trolliger. Da bekommen deiner "Logik" nach also bestimmte Bevölkerungsschichten "eine schlechtere Schulbildung vom Staatswesen", werden dann aber mit einer niedrigeren Punktezahl an Universitäten aufgenommen. Geht es noch?
Es gibt andere Gründe, warum Angehörigen von nationalen Minderheiten (nicht nur Tibetern!) der Zugang zu Unis erleichtert werden. Überlege einfach mal, vielleicht kommst du ja selbst darauf.
laogai hat geschrieben:Tibetische Schüler haben nicht einen einfacheren Zugang zu Top-Universitäten, sondern überhaupt leichtere Bedingungen, um die Gaokao (高考, Prüfung zur Zulassung an einer Universität) zu bestehen. Während Han-Chinesen z.B. 1000 Punkte bei der Prüfung benötigen, reichen einem tibetischen Schüler nur 600 Punkte. Die Zahlen sind jetzt aus der Luft gegriffen, wer das richtige Verhältnis kennt möge sie bitte hier posten!
Da sich keiner die Mühe machen wollte habe ich selbst kurz gestöbert. Hier sind die Punktezahlen für Tibet aus dem Jahr 2011. Aufgeschlüsselt nach Disziplin und unterteilt nach nationalen Minderheiten und Han-Chinesen.
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Laogai » 17.06.2012, 01:00

Jetzt erst gelesen... :(
Bernhard hat geschrieben:
laogai hat geschrieben:
edmund27 hat geschrieben:Das Problem des zusammen Lebens der Menschen ist gerade diese Rasseneinteilung.
In diesem Fall ist das wohl eher dein (sehr deutsches) "Problem". Denn Han-Chinesen und Tibeter betrachten sich nicht als verschiedene "Rassen". Shame on you!
das verstehe ich nicht genau... Tibeter wird man nicht durch den Wohn- oder Geburtsort, sondern man ist es auf Grund der Abstammung. Und du bist es doch, der behauptet, man können Tibeter an ihrem Aussehen erkennen.
Was ist denn daran nicht zu verstehen?
Bernhard hat geschrieben:Ob man Abstammung + Aussehen nun als "Rasse" bezeichnet oder nicht, ist Definitionssache...
Genau! edmund27 (und du scheinbar auch) definieren hier offensichtlich noch nach der "guten" alten Rassentheorie :roll:

Tibeter und Han-Chinesen sind Volksgruppen, die sich durchaus im (durchschnittlichen) Aussehen unterscheiden. Das Posting von beowulf dazu hast du hoffentlich gesehen.
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Peter111 » 17.06.2012, 13:01

laogai hat geschrieben:
Peter111 hat geschrieben:ich finde es auch gut wenn Bevoelkerungsschichten die eine schlechtere Schulbildung vom Staatswesen bekommen einen Moeglichkeit bekommen die UNI zu besuchen
Na du bist ja ein ganz trolliger. Da bekommen deiner "Logik" nach also bestimmte Bevölkerungsschichten "eine schlechtere Schulbildung vom Staatswesen", werden dann aber mit einer niedrigeren Punktezahl an Universitäten aufgenommen. Geht es noch?
Es gibt andere Gründe, warum Angehörigen von nationalen Minderheiten (nicht nur Tibetern!) der Zugang zu Unis erleichtert werden. Überlege einfach mal, vielleicht kommst du ja selbst darauf.
laogai hat geschrieben:Tibetische Schüler haben nicht einen einfacheren Zugang zu Top-Universitäten, sondern überhaupt leichtere Bedingungen, um die Gaokao (高考, Prüfung zur Zulassung an einer Universität) zu bestehen. Während Han-Chinesen z.B. 1000 Punkte bei der Prüfung benötigen, reichen einem tibetischen Schüler nur 600 Punkte. Die Zahlen sind jetzt aus der Luft gegriffen, wer das richtige Verhältnis kennt möge sie bitte hier posten!
Da sich keiner die Mühe machen wollte habe ich selbst kurz gestöbert. Hier sind die Punktezahlen für Tibet aus dem Jahr 2011. Aufgeschlüsselt nach Disziplin und unterteilt nach nationalen Minderheiten und Han-Chinesen.

Ja es bekommen die Minderheiten die den Provinzen leben schlechter Schulbildung als die Chinesen die in Shanghai oder Peking und Co leben.
Es wollen auch nicht alle Lehren mal rasch in die langweilige Provinz ziehen um dort guten Unterricht zu machen.
In Deutschland ist es ja nicht anders.
Die Dorfschule ist ja auch nicht das Mekka der Pisa-Fans.

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Bernhard » 17.06.2012, 13:29

Peter111 hat geschrieben: Ja es bekommen die Minderheiten die den Provinzen leben schlechter Schulbildung als die Chinesen die in Shanghai oder Peking und Co leben.
Es wollen auch nicht alle Lehren mal rasch in die langweilige Provinz ziehen um dort guten Unterricht zu machen.
glaubst du, in den Provinzen leben nur Minderheiten, oder was?
Die Dorfschule ist ja auch nicht das Mekka der Pisa-Fans.
wie meinen?

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Laogai » 18.06.2012, 01:01

Peter111 hat geschrieben:Ja es bekommen die Minderheiten die den Provinzen leben schlechter Schulbildung als die Chinesen die in Shanghai oder Peking und Co leben.
Haste fertig?
Peter111 hat geschrieben:In Deutschland ist es ja nicht anders. Die Dorfschule ist ja auch nicht das Mekka der Pisa-Fans.
Bist wohl von Dorfschule Deutschland?

Wie tief kann man eigentlich sinken bevor man sich der eigenen Peinlichkeit bewusst wird?
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Grufti » 18.06.2012, 01:19

laogai hat geschrieben:Tibetische Schüler haben nicht einen einfacheren Zugang zu Top-Universitäten, sondern überhaupt leichtere Bedingungen, um die Gaokao (高考, Prüfung zur Zulassung an einer Universität) zu bestehen. Während Han-Chinesen z.B. 1000 Punkte bei der Prüfung benötigen, reichen einem tibetischen Schüler nur 600 Punkte. Die Zahlen sind jetzt aus der Luft gegriffen, wer das richtige Verhältnis kennt möge sie bitte hier posten!
Da sich keiner die Mühe machen wollte habe ich selbst kurz gestöbert. Hier sind die Punktezahlen für Tibet aus dem Jahr 2011. Aufgeschlüsselt nach Disziplin und unterteilt nach nationalen Minderheiten und Han-Chinesen.[/quote]


Aus der "Praxis": Meine Frau hat berichtet, daß Schüler aus den Minderheiten, zumindest an ihrer Schule in Beijing, noch einen Bonus an Punkten bekommen hatten. Z.B. wenn sie in einer Prüfung 100 Punkte geschrieben hatten, hatten sie zusätzlich noch z.B. 12 "Minderheiten"Punkte bekommen, während Han Chinesen wirklich 112 Punkte schreiben mußten, um gleichauf zu liegen
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


Nr. 5 lebt !

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Laogai » 18.06.2012, 01:46

Grufti hat geschrieben:Aus der "Praxis": Meine Frau hat berichtet, daß Schüler aus den Minderheiten, zumindest an ihrer Schule in Beijing, noch einen Bonus an Punkten bekommen hatten. Z.B. wenn sie in einer Prüfung 100 Punkte geschrieben hatten, hatten sie zusätzlich noch z.B. 12 "Minderheiten"Punkte bekommen, während Han Chinesen wirklich 112 Punkte schreiben mußten, um gleichauf zu liegen
Widerlich!
Es wird höchste Zeit für eine Free Han-Bewegung :wink:

Ernsthaft: Noch jemand, der keine Ahnung von der Minderheitenpolitik der VR China hat (wie z.B. Peter111) und glaubt seinen Senf dazu geben zu müssen?
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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von Luntan » 18.06.2012, 06:25

Damit die Diskussion nicht zu theoretisch wird poste ich jetzt den höchsten Beitrag 8) aus Litang und von 4150m.
Die Aufnahme ist der Beweis, dass nicht unterdrückte Rinder auch am Sonntag frei Gras essen :shock: :mrgreen:

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von qweqw2 » 18.06.2012, 06:33

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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Beitrag von beowulf » 18.06.2012, 08:20

Ein Artikel von Thomas Heberer zu den Thema:

http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 644-4.html

Teilweise finde ich seine Lösungsvorschläge richtig, teilweise finde ich sie falsch u. gefährlich.

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