Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

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domasla
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von domasla » 09.09.2008, 21:53

Ja, und dann kommen Jahreszahlen ins Spiel. Wie bei Zeitschriften kommt die neue Ausgabe immer einen oder mehr Monate vor dem Datum raus, das drauf steht. Zur Verwirrung werden intern zusätzlich Versionsnummern weitergeführt (Word 2003 = Word 11). Und dann erfindet ein Verwirrer einfach irgendwelche Namen (NT = New Technology, aber wie lange ist es New?). Jahre später kehrt man wieder zu Versionsnummern zurück.

D., der sich auch stundenlang über Mao unterhalten könnte. Muss aber nicht sein.

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von de guo xiong » 09.09.2008, 21:55

nix open source, die wollen einen haufen Schotter jährlich ;)

naja - ich hätte es nicht gern, wenn als erstes eine 0 steht oder in China eine 4 :)

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von otternase » 09.09.2008, 22:24

no1gizmo hat geschrieben:
Yuan Qi hat geschrieben:Großer Respekt vor Herrn Mao Ze Dong.

Der Erfolg in moderner Geschicht Chinas geht auf seine Führung zurück.
WTF? :roll:

Jahrzehnte langer Stillstand Chinas gehen auf seine Führung zurück, zudem noch der Tot vieler Chinesen.
Nun, Fortschritt muss man immer unter dem Aspekt des Startwertes betrachten. Der derzeitige wirtschaftliche Boom ist ja insbesondere daher so beeindruckend, da er aus einem wirtschaftlichen Nichts heraus startete. Analog dazu ist der sozial-kulturelle Erfolg, ein auch Jahre nach dem Ende der Monarchie noch strukturell feudalistisch geprägtes Land aus dem Hintergrund der Zerstörungen des Krieges heraus soweit reformiert zu haben, dass der später begonnene wirtschaftliche Aufschwung möglich wurde, durchaus beachtenswert.
Dabei sollen die Opfer nicht verschwiegen werden, aber trotzdem, Mao hat durchaus einen wichtigen und teilweise durchaus positiven Beitrag zu modernen China von heute geleistet.

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Laogai » 09.09.2008, 22:38

Yuan Qi hat geschrieben:没有毛主席 确实就没有新中国。
这句话没有意思!
没有秦始皇帝就没有新中国,没有武則天就没有新中国,没有蒋介石就没有新中国,没有Yuan Qi就没有新中国,没有我就没有新中国。。。 :!: :wink:
新中国是什么中国,是谁的中国?
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Linnea » 09.09.2008, 22:43

no1gizmo hat geschrieben:
Yuan Qi hat geschrieben:Großer Respekt vor Herrn Mao Ze Dong.

Der Erfolg in moderner Geschicht Chinas geht auf seine Führung zurück.
WTF? :roll:

Jahrzehnte langer Stillstand Chinas gehen auf seine Führung zurück, zudem noch der Tot vieler Chinesen.
Komm, nimm es nicht so tragisch. Ich hab auch schon Chinesen getroffen, die mir erklärten, dass Hitler Deutschland zu dem gebracht hat, was es heute ist. Thema wechseln ist da angesagt...

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Yuan Qi » 09.09.2008, 22:53

laogai hat geschrieben:
Yuan Qi hat geschrieben:没有毛主席 确实就没有新中国。
这句话没有意思!
没有秦始皇帝就没有新中国,没有武則天就没有新中国,没有蒋介石就没有新中国,没有Yuan Qi就没有新中国,没有我就没有新中国。。。 :!: :wink:
新中国是什么中国,是谁的中国?
那是你对中国历史没有深入了解所以只能说出这种不严肃的笑话来。

或者你的不想知道你该知道的知识。

不要以为现代中国人对自己的历史了解不够,你就可以在这里乱用历史人物,虽然知道那么一点中国的历史你跟我一样 都差得很远。

人要有自知之明。
当信佛经语深,当信作善得福。 出自 -无量寿经-。

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Laogai » 09.09.2008, 23:17

Yuan Qi hat geschrieben:那是你对中国历史没有深入了解所以只能说出这种不严肃的笑话来。
你不认识我,那么你怎么知道我对中国历史没有深入了解?
当然,老外永远不了解中国。 :shock: :cry:
你还会回答我上面提出的问题吗?
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von no1gizmo » 09.09.2008, 23:34

otternase hat geschrieben: Der derzeitige wirtschaftliche Boom ist ja insbesondere daher so beeindruckend, da er aus einem wirtschaftlichen Nichts heraus startete.
NEIN! Der wirtschaftliche Boom ist daher beeindruckend, weil die Politik endlich eingelenkt hatte (unter Mao noch undenkbar). Maos Tod war dafür eine Grundvoraussetzung! Ohne Mao hätte der Wirtschaftsaufschwung schon lange geschehen können.

Oder glaubst du, nach dem 2. Welt-Krieg war Japan und Deutschland nicht zerstört? Deutschland war kaputt! Und dennoch ist es, wie auch Japan und ein paar andere Länder, z.B. auch die USA, in extremen Maßen aufgestiegen. Und nicht nur in Sachen Wirtschaft, auch in Technologie/Industrie.

Das setzte natürlich auch eine gewisse geistige Freiheit vorraus, die es unter Mao sicherlich nicht gab. Im Gegenteil, das Land wurde von Mao nicht nur im Stillstand gehalten, es wurde gar zurückgeworfen (Kulturrevolution).
otternase hat geschrieben: Analog dazu ist der sozial-kulturelle Erfolg, ein auch Jahre nach dem Ende der Monarchie noch strukturell feudalistisch geprägtes Land aus dem Hintergrund der Zerstörungen des Krieges heraus soweit reformiert zu haben, dass der später begonnene wirtschaftliche Aufschwung möglich wurde, durchaus beachtenswert.
Gerade aus einer Zerstörung heraus kann ein Wirtschaftsaufschwung enstehen! Siehe andere Länder, z.B. Deutschland.

Beachtenswert ist höchstens, dass China 50 Jahre den Wirtschaftsaufschwung verschlafen hatte, während Deutschland, Japan und die USA (um nur die 3 besten zu nennen) an China vorbeigezogen sind, wie ein Ferrari Enzo an einem Trabbi.
otternase hat geschrieben: Dabei sollen die Opfer nicht verschwiegen werden, aber trotzdem, Mao hat durchaus einen wichtigen und teilweise durchaus positiven Beitrag zu modernen China von heute geleistet.
Ja, mit seinem Tod.

Würde Mao heute noch leben, hätten wir nur immer noch ein riesengroßes Nordkorea.

Der Diktator von Nordkorea war übrigens ein riesen Fan und Nachahmer von Mao Zedong. Das Ergebnis kannst du dir ja mal ansehen, als Chinese solltest du ein Visum für Nordkorea bekommen, happy Hollyday im "einzigen noch wahren Paradies auf Erden", wie die nordkoreanische Führung von sich behauptet...
Linnea hat geschrieben: Komm, nimm es nicht so tragisch. Ich hab auch schon Chinesen getroffen, die mir erklärten, dass Hitler Deutschland zu dem gebracht hat, was es heute ist. Thema wechseln ist da angesagt...
Ich kann solch ein ignoranten Blödsinn einfach nicht ertragen, da krieg ich nur Kopfweh und Hass auf Chinesen, das will ich aber nicht!

Mir fällt es da auch echt schwer noch sachlich zu bleiben.

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Grufti » 10.09.2008, 00:13

@no1gizmo:
Deutschland ist auch nur wieder auf die Füße gekommen, weil es von den USA als Bollwerk im "Kalten Krieg" dringendst benötigt wurde. Außerdem .. hast Du schon mal was vom "Korea-Boom " gehört oder gelesen ? Dieser "Boom " hat auch nur deswegen stattgefunden, weil die USA unbedingt ihre gesamte Wirtschaftskraft ( und die ihrer "Hilfsvölker" ) für den Korea-Krieg und den fortwährenden Kampf gegen den Kommunismus eingesetzt hatten. Ohne den US-Imperialismus wäre es "den Deutschen " nicht gelungen, ihre total zerstörte Wirtschaft wieder so aufzubauen , wie es geschehen ist.

Was Mao betrifft, so hat er sich durchaus um das chinesische Volk bverdient gemacht. Wenn man sich mal nur am Rande mit der chineasischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts auseinandegesetzt hat, so kan man nicht umhin zu erkennen, daß die damalige Alternative....der total korrupte und mafiöse Jiang Jie Shi, um keinen Deut besser war, als Mao...ganz im Gegenteil.. Nicht umsonst hatte Jiang Jie Shi trotz massiver Unterstützung durch die Amerikaner und ideologischer Unterstützung durch die UdSSR es nicht geschaft, die Herzen der chinesichen Landbevölkerung zu gewinnen
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von no1gizmo » 10.09.2008, 09:43

Grufti hat geschrieben:@no1gizmo:
Deutschland ist auch nur wieder auf die Füße gekommen, weil es von den USA als Bollwerk im "Kalten Krieg" dringendst benötigt wurde. Außerdem .. hast Du schon mal was vom "Korea-Boom " gehört oder gelesen ? Dieser "Boom " hat auch nur deswegen stattgefunden, weil die USA unbedingt ihre gesamte Wirtschaftskraft ( und die ihrer "Hilfsvölker" ) für den Korea-Krieg und den fortwährenden Kampf gegen den Kommunismus eingesetzt hatten. Ohne den US-Imperialismus wäre es "den Deutschen " nicht gelungen, ihre total zerstörte Wirtschaft wieder so aufzubauen , wie es geschehen ist.
Das ist richtig, genauso wie auch Japan, welches schon vor dem 2. Weltkrieg durch den Westen gelernt hat und erst so mächtig wurde, den 2. Weltkrieg zu führen.

Aber zeigt das nicht, dass durch den Handel mit dem Westen auch der Wohlstand kam?
Würden die Chinesen immer noch ihr ganz eigenes Süppchen kochen, dann wäre heute sicherlich nichts mit großem Wirtschaftsaufschwung.
Grufti hat geschrieben: Was Mao betrifft, so hat er sich durchaus um das chinesische Volk bverdient gemacht. Wenn man sich mal nur am Rande mit der chineasischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts auseinandegesetzt hat, so kan man nicht umhin zu erkennen, daß die damalige Alternative....der total korrupte und mafiöse Jiang Jie Shi, um keinen Deut besser war, als Mao...ganz im Gegenteil.. Nicht umsonst hatte Jiang Jie Shi trotz massiver Unterstützung durch die Amerikaner und ideologischer Unterstützung durch die UdSSR es nicht geschaft, die Herzen der chinesichen Landbevölkerung zu gewinnen
Das kann ich mir schon vorstellen, wenn ich mir die Bedürfnisse der armen Bauern so ansehe.

Das Ergebnis ist nun aber, das China viele Jahrzehnte einfach verschlafen und sich die Armut so richtig schön hingezogen hat. Das hat nicht mich getroffen, sondern nur Chinesen, und zu verdanken haben sie es nur Big Boss Mao Zedong.

Chinas Politik war einfach eine riesen Grütze. Die meisten Chinesen wollen das vor Ausländern nicht zugeben, Gesichtsverlust und so. Aber das ist mir gelinde gesagt total egal. Die eigene Familie (im übertragenen Sinne auch der Staat) wird immer beschützt, selbst wenn sie sich total verhurrt.

[Provokation]
Hitler hat auch gute Sachen gemacht. Zum Beispiel Autobahnen gebaut und sie nicht mal so verlegt, dass sie die schnellste Verbindung von A nach B darstellen, sondern an der schönsten Landschaft vorbeiführen, er hatte die deutschen Familien gestärkt usw, nur Beispiele. Er hatte Deutschland auch stark gemacht, so stark einen Weltkrieg zu führen. War doch gut? Klar, nen paar Regimekritiker sind draufgegangen unter den Deutschen, aber sonst war er doch auch nen fresher Typ.

also Hitler = gut?
[/Procokation]
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Grufti » 10.09.2008, 10:14

[quote="no1gizmo][Provokation]
Hitler hat auch gute Sachen gemacht. Zum Beispiel Autobahnen gebaut und sie nicht mal so verlegt, dass sie die schnellste Verbindung von A nach B darstellen, sondern an der schönsten Landschaft vorbeiführen, er hatte die deutschen Familien gestärkt usw, nur Beispiele. Er hatte Deutschland auch stark gemacht, so stark einen Weltkrieg zu führen. War doch gut? Klar, nen paar Regimekritiker sind draufgegangen unter den Deutschen, aber sonst war er doch auch nen fresher Typ.

also Hitler = gut?
[/Procokation][/quote]

Gääähn
Die ersten Autobahnen in Deutschland hatte es schon vor Hitler gegeben....

Avus in Berlin...und die jetzige A555 zwischen Kölle & Bonn http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahn_(Deutschland)

Es ist nur natürlich, daß es in autoritären Systemen schneller mit der Durchsetzung von ehrgeizigen Aufbauprogrammen klappt, als in "normalen" Systemen...
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Dennis (CDS) » 10.09.2008, 11:03

laogai hat geschrieben:你还会回答我上面提出的问题吗?
Nö, kann er wohl nicht, deswegen ja auch der Vorwurf, dass du chinesische Geschichte nicht verstehen könntest. Muss mal suchen, was Totschlagargument auf Chinesisch heißt. Mach es wie ich. Durch solche Aussagen disqualifiziert man sich für mich als ernstzunehmender Diskussionspartner. Vergessen und abhaken, was anderes ist leider meistens zuviel des Guten.

Siehe auch http://forum.chinaseite.de/ftopic36-5753-0-0-t-a.html ff.

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von otternase » 10.09.2008, 11:43

Grufti hat geschrieben: Gääähn
Die ersten Autobahnen in Deutschland hatte es schon vor Hitler gegeben....

Avus in Berlin...und die jetzige A555 zwischen Kölle & Bonn http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahn_(Deutschland)
ist jetzt zwar ziemlich off-topic, aber weils gerade passt:

obige Aussage ist richtig, aber unvollständig.

die Avus und auch die A555 im Ursprungszustand entsprachen von ihrer Trassierung den Autostradas: lange Geraden gefolgt von engen Kurven. Sehr anschauliches Beispiel ist die erste A8, die erste Autostrada: von Mailand nach Gallarate eine lange Gerade, dann eine enge Kurve, dann nach Varese eine zweite lange Gerade, siehe Karte (Google Maps)

die Trassierung der Autobahnen in D in der Nazizeit (und bis heute) orientiert sich hingegen an den amerikanischen Parkways, zB. dem Long Island Motor Parkway von 1911, Autostrassen für den Ausflugsverkehr, die harmonisch in die Landschaft eingepasst wurden und meist aus einer Folge von Klothoiden bestehen. Noch berühmteres Beispiel Blue Ridge Parkway aus den 30ern

Hitler bevorzugte diese Trassierungsform, da sie "dem Autofahrer ein Erlebnis der schönen deutschen Landschaften" ermöglichte, heute bevorzugt man diese Form insbesondere, weil sie einen flüssigen Verkehrsablauf ermöglicht (Ausnahmen sind die als Militärbehelfsflugplätze nutzbaren Autobahnabschnitte, da braucht es natürlich eine Gerade von ca. 3km und davor und dahinter relativ enge Kurven).

die "Hitler-Autobahnen" waren insoweit durchaus die "ersten autobahn-typisch trassierten" Autobahnen in D
Grufti hat geschrieben: Es ist nur natürlich, daß es in autoritären Systemen schneller mit der Durchsetzung von ehrgeizigen Aufbauprogrammen klappt, als in "normalen" Systemen...
das ist richtig und daher ist es oft durchaus auch akzeptabel, zT. auch notwendig, dass in Zeiten des Aufbaus aus einer schwierigen Lage die Staatsform autoritärer gestaltet wird. Es ist nur schade, wenn diese Regierung dann nicht merkt, wann es Zeit ist, den Bürgern mehr Freiheiten einzuräumen.

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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Yuan Qi » 10.09.2008, 19:39

laogai hat geschrieben:
Yuan Qi hat geschrieben:那是你对中国历史没有深入了解所以只能说出这种不严肃的笑话来。
你不认识我,那么你怎么知道我对中国历史没有深入了解?
当然,老外永远不了解中国。 :shock: :cry:
你还会回答我上面提出的问题吗?
道不同不相与谋。

你我立场不同 你说你的 我说我的, 我如何回答你的问题呢。 就是回答了最后也无非是更多的歧义,意义不大。
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Re: Buch über Mao Zhedong, lesenswert?

Beitrag von Yuan Qi » 10.09.2008, 19:43

Dennis (CDS) hat geschrieben:
laogai hat geschrieben:你还会回答我上面提出的问题吗?
Nö, kann er wohl nicht, deswegen ja auch der Vorwurf, dass du chinesische Geschichte nicht verstehen könntest. Muss mal suchen, was Totschlagargument auf Chinesisch heißt. Mach es wie ich. Durch solche Aussagen disqualifiziert man sich für mich als ernstzunehmender Diskussionspartner. Vergessen und abhaken, was anderes ist leider meistens zuviel des Guten.

Siehe auch http://forum.chinaseite.de/ftopic36-5753-0-0-t-a.html ff.
Du hast ja wohl Recht. Mit Deiner Meinung kann ich wirklich nicht anfangen
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